Espresso: Was ihn ausmacht und wie er zubereitet wird

Espresso ist keine Bohnensorte und kein Röstgrad, sondern ein Kaffeegetränk, das nach seiner Zubereitungsmethode benannt ist: Mit hohem Druck wird nahezu kochendes Wasser in etwa 20 bis 30 Sekunden durch fein gemahlenen Kaffee gepresst. So entsteht ein konzentrierter Shot, der pur getrunken wird und zugleich die Basis vieler Kaffeegetränke wie Cappuccino und Latte ist.

Espresso mit goldbrauner Crema in einer weißen Tasse auf Untertasse, daneben Kaffeebohnen.

Was ist Espresso?

Espresso ist keine eigene Kaffeebohnensorte und auch kein bestimmter Röstgrad, sondern ein Kaffeegetränk, das nach der Methode benannt ist, mit der es zubereitet wird. Grundsätzlich lässt sich unterschiedlich gerösteter Kaffee für Espresso verwenden; häufig wird dafür Kaffee genutzt, der gezielt für Espresso geröstet wurde.

Wie wird Espresso zubereitet?

Bei der Zubereitung wird mit hohem Druck nahezu kochendes Wasser in etwa 20 bis 30 Sekunden durch fein gemahlenen Kaffee gepresst. Ein typisches Verhältnis liegt bei rund 1:2 – also etwa ein Gramm gemahlener Kaffee auf zwei Gramm fertigen Espresso. Diese Angaben sind Richtwerte und keine festen Vorgaben; die genaue Zubereitung hängt unter anderem von der verwendeten Espressomaschine ab.

Was macht Espresso besonders?

Das Ergebnis ist ein konzentrierter „Shot“ mit zwei Schichten: einer samtigen, goldbraunen Crema obenauf und dem flüssigen Körper darunter. Espresso ist dichter und konzentrierter als Filterkaffee und schmeckt daher kräftiger. Pur genossen ist er ein eigenständiges Getränk und bildet zugleich die Basis für viele beliebte Kaffeegetränke wie Cappuccino und Latte.